Die häufigsten Fehlhaltungsmuster erkennen und gezielt damit arbeiten
In diesem Kapitel geht es um Muster, die du wahrscheinlich schon oft gesehen hast – vielleicht auch bei dir selbst.
Über viele Jahre hinweg haben sich in der Praxis immer wieder die gleichen Fehlhaltungsmuster gezeigt. Sie entstehen meist nicht bewusst, sondern als Kompensation – weil eine Bewegung aktuell nicht anders möglich ist oder nicht passend angepasst wurde.
Wenn du diese Muster erkennst, bekommst du einen ganz anderen Zugang zu Bewegung und kannst gezielter darauf reagieren.
Warum das wichtig ist: Oft reichen schon wenige Asanas, um typische Muster zu erkennen und daraus sinnvolle Anpassungen für die Praxis abzuleiten.
Eine Person kommt mit Schmerzen im unteren Rücken und zeigt in Rückbeugen ein deutliches Hohlkreuz.
Dieses Muster zieht sich meist durch mehrere Asanas und ist kein Zufall.
Ziel ist es dann nicht, einfach „mehr zu dehnen“, sondern gezielt die Rückenmuskulatur zu kräftigen und so die Bewegung langfristig zu verändern.
Takeaway: Wenn du Muster erkennst, kannst du Bewegungen gezielt anpassen – und genau darin liegt der größte Fortschritt.